Wildblumenwiesen

Gute Beratung bringt Blumen und Insekten
Unsere Reiseleiterin Kerstin Lüchow liebt blühende Wiesen und bietet einen besonderen Service an.
Hier geht es zu ihrem Bericht:

 

Auf meinen Gartenreisen im Inland und Ausland begegnen sie mir immer wieder: bunte, artenreiche und ökologisch wertvolle Wildblumen-Wiesen auf unterschiedlichen Standorten. Manche sind schon 80 oder 100 Jahre alt, andere wurden neu angelegt, wenige sind natürlicherweise an extremen Naturstandorten als Magerwiese entstanden.

Seit März 2020 biete ich Wildpflanzensaatgut der Fa. Rieger-Hofmann an, auch in Kleinstmengen für private Gartenbesitzer. Größere Mengen können passend zu Ihrem Wohnort als regionales Saatgut bestellt werden.

Da Wildpflanzen und insektenfreundliche Blühflächen besondere Herangehensweisen erfordern, die sich sehr von der Arbeit mit Zierpflanzen unterscheiden, erhalten Sie bei mir auch passende Beratungen und Vorträge über Wiesen & Säume, Naturgärten, Biodiversität, Insektensterben, Totholz, Trockenmauern u.a. Themen.

Rufen Sie mich an oder besuchen Sie meine Homepage. Hier finden Sie außer verschiedenen Wildblumenmischungen und Referenzen auch Tipps zur Bodenvorbereitung, Aussaat und Pflege von Wildblumenwiesen und Säumen oder Fotos zu den wichtigsten Naturgartenthemen.

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, am besten bin ich per E-mail erreichbar.

Kerstin Lüchow
Tel 06296/9296711
naturgartenvielfalt@web.de
www.naturgartenvielfalt.de

 

Leuchturmprojekt für Wildwiesen: Great Dixter

Ein Leuchtturmprojekt in Richtung Biodiversität ist der große englische Graten Great Dixter, der bei Laade Gartenreisen immer wieder ein spannender Programmpunkt ist. Head Gardener Fergus Garrett und der Great Dixter Charitable Trust setzen sich seit 2012 zum Ziel, „dass Gärten und Gartenbau einen Beitrag zur Bewältigung des englischen Wiesen-Verlustes der letzten Jahre leisten“ sollten. Sie möchten „die Umwelt, in der die Tierwelt gedeihen kann, verbessern, und die grundlegende Zusammenarbeit zwischen Menschen und Natur fördern“. Das Great Dixter Biodiversitätskomitee und das Dixter Biodiversitäts-Audit sind ein wichtiger Schritt, um die Vielfalt im Garten und die Vernetzung der Lebensräume zeigen zu können. Begleitet durch wissenschaftliche Zählungen und langjährige Versuchsergebnisse können nun Bewirtschaftungsformen und ein Pflegemanagement für den Garten abgeleitet werden, die die biologische Vielfalt fördern und erhalten.

Einige Gartenbesucher beachten die Flächen kaum, da Sie nicht so ins Auge springen wie bunte Staudenrabatten, geheimnisvolle Gartenräume, streng gemähte Rasenflächen, Mauern und Rosenbeete. Ohne Frage sind diese Elemente nicht nur in den großen englischen Gärten wunderschöne Highlights. Doch auch die zunächst unscheinbaren Blumenwiesen bergen wahre Pflanzenschätze. Sie wirken nicht aus der Ferne, sondern man muss ganz nah ran, um die Vielfalt zu entdecken. Es sind blühende Insektenparadiese und wertvolle Kultur-Biotope. Ursprünglich entstanden sie durch die Pflege der Landwirte, doch heute sind artenreiche Wiesen auch bei uns sehr selten geworden. Intensive Düngung, zu häufige Mahd und Mischungen aus der Saatgutzucht verwandeln die ursprünglichen Blühwiesen in ertragreiche, aber grüne Graslandschaften mit nur wenigen Pflanzenarten.

Mit neuem Naturbewusstsein und geschultem Blick erkennt man die feinen Unterschiede zwischen den Wiesentypen und irgendwann sogar ihren ästhetischen Wert: was gibt es Schöneres, als sanft im Wind wiegende Wildgräser, Witwenblumen, Glockenblumen und Wiesen-Margeriten, begleitet von summenden Bienen, bunten Schmetterlingen und lautem Grillengezirpe?

Great Dixters Wiesen sind ein großes Vermächtnis von Daisy Lloyd und ihrem Son Christopher Lloyd, die nicht nur den ökologischen Wert erkannten, sondern auch die Schönheit und den Wert als Gestaltungselement betonten: Wiesen verbinden Gärten mit der umgebenden Landschaft, lassen Gartengrenzen verschmelzen und Gärten größer erscheinen, als sie tatsächlich sind. Auch experimentierten die Lloyds gern mit unterschiedlichen Wiesenpflanzen, brachten Orchideen ein und suchten optimale Mähzeitpunkte – immer passend zum englischen Klima und ihrem Boden. Christopher Lloyds große Leidenschaft mündete im bekanntesten seiner Bücher: „Meadows“, ein immer noch gültiges Standardwerk.

 

Fachberatung führt zum Erfolg

Um Wiesen richtig anlegen und pflegen zu können, sind das richtige Saatgut, eine gute Beratung oder viel Erfahrung nötig. Blumenwiesen sind im Idealfall eine Mischung aus Wildblumen und Wildgräsern, die je nach Standort charakteristische Pflanzengesellschaften bilden. Hierbei sind das Mischungsverhältnis und die Auswahl einzelner Pflanzenarten von großer Bedeutung. Leider werden heute auf dem Saatgutmarkt viele Mischungen mit klangvollen Namen verkauft, deren Herkunft oder Inhalte nicht nachvollziehbar sind. Jeder, der eine Wiese anlegen möchte, sollte sich gut über das jeweilige Wildpflanzensaatgut, den Anbieter und die Bodenvorbereitung informieren. Auch die anschließende Pflege ist wichtig, sie entscheidet maßgeblich mit über den Erfolg einer Wiesenanlage.

Da mir Naturgärten mit ihren Wildpflanzen und Insekten, Wiesen und ganze Ökosysteme sehr ans Herz gewachsen sind, arbeite ich nach 18jähriger Berufserfahrung als Leiterin einer Naturschutzorganisation jetzt freiberuflich in meinem neu gegründeten Wildblumen-Shop. Seit März 2020 biete ich Wildpflanzensaatgut der Fa. Rieger-Hofmann an, auch in Kleinstmengen für private Gartenbesitzer. Größere Mengen für die freie Landschaft oder Landwirtschaft können passend zu Ihrem Wohnort als regionales Saatgut bestellt werden. Auch Einzelsaatgut Ihrer Lieblings-Wildpflanzen ist erhältlich. Bitte bestellen Sie rechtzeitig, in der Saison kann es zu Wartezeiten kommen. Der beste Aussaatzeitpunkt für Blumenwiesen-Saatgut ist Februar bis Mai oder August bis Oktober auf den gut vorbereiteten Böden.

Einige Gartenbesucher beachten die Flächen kaum, da Sie nicht so ins Auge springen wie bunte Staudenrabatten, geheimnisvolle Gartenräume, streng gemähte Rasenflächen, Mauern und Rosenbeete. Ohne Frage sind diese Elemente nicht nur in den großen englischen Gärten wunderschöne Highlights. Doch auch die zunächst unscheinbaren Blumenwiesen bergen wahre Pflanzenschätze. Sie wirken nicht aus der Ferne, sondern man muss ganz nah ran, um die Vielfalt zu entdecken. Es sind blühende Insektenparadiese und wertvolle Kultur-Biotope. Ursprünglich entstanden sie durch die Pflege der Landwirte, doch heute sind artenreiche Wiesen auch bei uns sehr selten geworden. Intensive Düngung, zu häufige Mahd und Mischungen aus der Saatgutzucht verwandeln die ursprünglichen Blühwiesen in ertragreiche, aber grüne Graslandschaften mit nur wenigen Pflanzenarten.

Mit neuem Naturbewusstsein und geschultem Blick erkennt man die feinen Unterschiede zwischen den Wiesentypen und irgendwann sogar ihren ästhetischen Wert: was gibt es Schöneres, als sanft im Wind wiegende Wildgräser, Witwenblumen, Glockenblumen und Wiesen-Margeriten, begleitet von summenden Bienen, bunten Schmetterlingen und lautem Grillengezirpe?

Great Dixters Wiesen sind ein großes Vermächtnis von Daisy Lloyd und ihrem Son Christopher Lloyd, die nicht nur den ökologischen Wert erkannten, sondern auch die Schönheit und den Wert als Gestaltungselement betonten: Wiesen verbinden Gärten mit der umgebenden Landschaft, lassen Gartengrenzen verschmelzen und Gärten größer erscheinen, als sie tatsächlich sind. Auch experimentierten die Lloyds gern mit unterschiedlichen Wiesenpflanzen, brachten Orchideen ein und suchten optimale Mähzeitpunkte – immer passend zum englischen Klima und ihrem Boden. Christopher Lloyds große Leidenschaft mündete im bekanntesten seiner Bücher: „Meadows“, ein immer noch gültiges Standardwerk.